Die Bettler von Grangor – Finale

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Alarm für Peraine 12 – CSI Grangor oder auch „Ein Wal im Porzellanladen

Egal wie man diese Folge nun nennt, sie war auf jeden Fall ein passender Abschluss für dieses Abenteuer.

Rückblick

Die Bettler von Grangor war eine Runde die, hmmm. Ja, bei der ich erst mal nach der richtigen Beschreibung suchen muss. Sie war eine unglaublich abwechslungsreiche Runde mit vielen unterschiedlichen Komponenten. Sie hatte sehr viel Witz und Humor, Drama, Tragik, Spannung, Charakterspiel, Gruppendynamik, von allem die richtige Portion.
Natürlich waren auch hier mal Abende dabei, die nicht so überragend waren, aber im Großen und Ganzen bin ich damit wie das Abenteuer gelaufen ist sehr zufrieden.
Was ich wiedermal sehr interessant/spannend find ist, dass der Part, der überhaupt nichts mit dem eigentlichen Abenteuer zu tun hatte, der interessanteste des Abenteuers war. Das ist der Teil, der durch die Patzerwürfel der Gruppe und der Einführungsrunde zustande kam. Das ist tatsächlich auch der Teil, der mir am einfachsten zu meistern fällt. Der Teil am AB, der nicht im Buch steht, wo ich improvisieren muss, frei Dinge ausdenken. Der fällt mir immer besonders leicht.

Unsicherheit

Ich habe gestern während der Untersuchung des Hauses Leftig gemerkt das ich, in Bezug auf die Beschreibung der Räumlichkeiten unglaublich unsicher war. Eigentlich hätte ich das gerne genauer beschrieben, wäre gerne auf mehr Feinheiten eingegangen. Doch nachdem ich bei der König der Meere Runde, von zwei Spielern die Rückmeldung bekommen habe, dass ich mich nicht so lange an Dingen aufhalten soll, die nicht so relevant sind, war ich verunsichert und habe das gelassen. Allerdings hat das für ein bisschen Bauchgrummeln bei mir gesorgt, da mir die Beschreibung, die ich in der Runde gegeben habe, mir als zu grob und schnell erschien. Ich werde da für mich noch eine Balance finden müssen. Aber durch solche Erfahrungen lernt man und entwickelt sich weiter. Muss aber dringend nochmal meine Gruppe fragen, wie sie die Beschreibung wahrgenommen haben, ob sie für sie ok war oder zu wenig. Zu viel kann ich mir jetzt bei weitem nicht vorstellen.

Schwierigkeiten

Schwierigkeiten hat mir vor allem der Part bereitet, in der die Gruppe sich getrennt hat. Naja, eigentlich war sie ja den ganzen Abend getrennt. Ich finde es immer schwer den Punkt zu finden, wann man rüberschwenkt. Ich versuche zu überlegen wie viel Zeit die jeweilige Gruppe mit ihrer Aktivität braucht und schwenke dann rüber. Gestern war der eine Part sehr lang, allerdings ist ingame nicht viel Zeit vergangen, sodass die andere Gruppe noch nicht an ihrem Zielort war. Aber ich glaube für die Spieler war das Ok.

Verfolgungsjagd

Die war so nicht geplant. Bis zum Schluss, habe ich eigentlich gehofft, dass sie nicht einfach an die Tür klopfen. Im Vorfeld, habe ich mir dann überlegt, das Krimhilde wohl fliehen wird, wenn sie meint, dass sie aufgeflogen ist. Dass es mit einem Boot passiert war eine spontane und ich finde, wenn man bedenkt, wie das AB dann weiter verlaufen ist, gute Idee. Das Haus stand dann am Waat und nicht mitten in der Stadt, passte auch und dann gings los. Ich muss sagen, die Art und Weise wie Asrael den Perainegeweihten spielt ist schon sehr speziell und sorgt immer wieder für ungläubiges Lachen und eine tolle Situationskomik. Wie auch in diesem Fall wieder. Ich sag nur: Alarm für Peraine 12.
Eine Verfolgungsjagd mit dem Boot, vor allem, wenn einem das entsprechende Talent fehlt, ist schon schwer. Das dachte sich wohl auch Thargu als sie sich für das Ziehen einer Inrahkarte und nicht zum Würfeln entschieden hat. (Bei mir können die Spieler 1x pro Sitzung eine Inrahkarte ziehen, anstatt zu würfeln, um ihre Handlung oder das Geschehen zu bestimmen)
Tja. Es wurde die Zwei des Wassers. Keine positive Karte. Mit Gift und Schlamm und Verseuchung. …. Hehe. Das hat doch wieder so wunderbar in die andere Geschichte gepasst 😀
Auf jeden Fall haben sie dadurch die Flüchtenden aus den Augen verloren.

Die heiße Karte

Vor einigen Folgen ist Caldaio in den Phextempel und hat um Hilfe gebeten und dem Silbernen einen Handel vorgeschlagen. Als Antwort darauf erhielt er eine Spielkarte. Die Herz 3.
Gestern habe ich sie zum ersten Mal eingesetzt, um Caladaio, der sich durch einen Eid an Peraine ans Bett gebunden hatte, wieder ins Spiel zu bringen. Ich hab arg mit mir gehadert, ob das OK ist oder ja hmm zu sehr „Zwanghafter Versuch den Char ins Spiel zu bringen“ ist. Doch am Ende find ich es war eine gute Entscheidung und die Gruppe war damit auch einverstanden. Phex Wege sind unergründlich und wie Thargu schon sagte: Er will sich den Gewinn ja nicht durch die Lappen gehen lassen, den Caldaio einstreichen würde.

Der Endkampf

Jaaaa. Den habe ich mir ein klein wenig anders vorgestellt. Aber ja ähm die Dame hatte einfach Würfelpech und ihre Zauber liefen, tja ins Nichts. Passiert auch mal. Auch die Gegner haben mal Würfelpech und so war die Gefangennahme völlig unspektakulär.

Überraschungen

Besonders überrascht hat mich Kagrims Charakter Valerio. Der seinen vergifteten Partner alleine hat rausgehen lassen und dann in Seelenruhe alle *hüstel* Beweise eingesteckt hat 🙂

So eine herrliche Situation, mit der ich auch überhaupt nicht gerechnet habe. Toll gespielt.

Ende gut – Alles gut?

Am Schluss habe ich viel zusammengefasst und erzählerisch abgehandelt, was auch der fortgeschrittenen Uhrzeit zugeschrieben war. Im Nachhinein hätte ich das gerne lieber etwas detaillierter gemacht aber das auf eine weitere Folge aufzuschieben, wäre auch nicht ideal gewesen. Wir werden auf jeden Fall auf einige Punkte in der nächsten Sitzung nochmal eingehen und die Woche nach der Verhaftung nochmal etwas näher in Augenschein nehmen, damit auch die Zuschauer alles nachvollziehen können.
Die Folge hat mit einem kleinen Cliffhanger geendet, denn Amene hat Besuch bekommen. Was es damit auf sich hat, möchte ich an dieser Stelle noch nicht sagen. Da müsst ihr euch bis zur nächsten Folge gedulden.

Wer sich die Runde jetzt ansehen mag, natürlich habe ich sie schon auf Youtube hochgeladen und hier drunter eingefügt

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